INTERNATIONAL PAUL PIETSCH AWARD

RENOMMIERTE AUSZEICHNUNG FÜR INNOVATIONEN

Der International Paul Pietsch Award für innovative technische Entwicklungen im Automobilbereich wird seit 1989 im Namen von Paul Pietsch, dem Mitbegründer der Motor Presse Stuttgart, verliehen. Mit dem renommierten Preis zeichnen auto motor und sport sowie seine internationalen Partner-Zeitschriften alljährlich herausragende innovative Technik-Konzepte aus. Das Design der Trophäe soll der Internationalität des Preises Ausdruck verleihen und die ebenso vielfältigen wie vielschichtigen Technik-Ideen verkörpern – aus denen dann am Ende der Sieger hervorgeht. In diesem Jahr haben 27 Chefredakteure aus 21 Ländern gemeinsam eine Liste mit Vorschlägen preiswürdiger technischer Innovationen erstellt. Voraussetzungen für die Nominierung einer Innovation sind Serienreife und nachvollziehbarer Nutzwert für die Kunden auf den Gebieten Umwelt, Komfort, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit. Aus der Liste der Vorschläge wählen die Chefredakteure dann unabhängig voneinander ihren persönlichen Favoriten. Am Ende gewinnt die Innovation, welche den höchsten Stimmenanteil auf sich vereinen kann: ein wahrhaft globaler Sieger.

INTERNATIONAL PAUL PIETSCH AWARD

DIE GEWINNER 2017

Der International Paul Pietsch Award 2017 geht an das Elektroauto Opel Ampera-e mit rund 500 Kilometern Reichweite zum erschwinglichen Preis. Auf den Plätzen zwei und drei folgen der variabel verdichtete Turbomotor VC-T von Infiniti/Nissan, der hohe Leistung mit niedrigem Verbrauch kombiniert sowie die neue Motorengeneration OM 654/656 von Mercedes, die mit besonders niedrigen Schadstoffemissionen beeindruckt. Mit 41 Prozent der abgegebenen Stimmen setzt sich Opels Langstreckenstromer Ampera-e an die Spitze. Sein 60 kWh großer Akku ermöglicht unter Idealbedingungen Reichweiten von rund 500 Kilometern, selbst im strengen WLTP-Zyklus sind es noch 380 Kilometer – damit ist selbst für ausgedehnte Wochenendausflüge genug Saft vorhanden. Die im Boden untergebrachten Batteriezellen sorgen für einen niedrigen Schwerpunkt sowie eine höhere Sitzposition. Mit einer Länge von unter 4,20 Metern ist der Opel handlich genug für die Stadt, dank 204 PS und 360 Nm Drehmoment kommt jedoch auch der Fahrspaß nicht zu kurz. Auf Platz zwei: Infiniti/Nissan VC-T (Turbomotor mit variabler Verdichtung) mit 30 Prozent. Platz drei: Mercedes-Motorengeneration OM 654 und 656 mit 15 Prozent der Stimmen.


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